B-Jugend bekommt auswärts wieder eine Klatsche

B-Jugend bekommt auswärts wieder eine Klatsche

Mit 18:0 verliert man bei Hansas zweiten Mannschaft

Um es vorweg zu nehmen, der Torwart der Bergener war mit Abstand der beste Mann auf dem Feld. Mit einem gehaltener Elfmeter und einigen vereitelten 100%ige Chancen war er trotz 18 Gegentoren der beste Mann.
Zu Beginn des Spiels schien die vorgegebene Taktik aufzugehen. Durch frühes attackieren und taktisch diszipliniertem Stellungsspiel im Zentrum machte man es den Hanseaten schwer in Spiel zu kommen und zwang Sie so quer zu spielen. Es war sogar Marc Klöckner der das erste Tor hätte erziehlen können, als er nach einem schnellen Konter allein vor dem gegnerischen Torwart auftauchte, aber leider vergab. Kurz darauf erziehlte Hansa das 1:0 und das Drama sollte seinen Lauf nehmen. Es folgte eine zweifelhafte Elfmeterentscheidung zum 2:0 und danach 3 klare Abseitstore die innerhalb von 5 Minuten zur Unruhe auf dem Feld und an der Aussenlinie führte. Eine Gelb Rote Karte für Marc Klöckner in der 25. Min. demotivierte die Mannschaft und weitere nicht geahndete Abseitsstellungen führten zu einem 7:0 zur Halbzeit. Fehlende Fitness und Spritzigkeit einiger Akteure führte zu Fehlpässen und Hansa spielte die Bergener wie im Training aus. In dieser Phase war man körperlich nicht präsent, ging nicht Leidenschaftlich in die Zweikämpfe und ließ somit jede Tauglichkeit für die Verbandsliga vermissen. Erschreckend in der Phase war die Hilflosigkeit gegen athletisch und technisch überlegene Hanseaten, fehlendes Selbstvertrauen und am Ende die Selbstaufgabe. Niklas Krüger im Tor war bis zur letzten Minute hochmotiviert und man hätte weniger Tore bekommen, wenn das Team defensiv alles gegeben und den Torwart das ein und andere Mal abgesichert hätte.
Fazit: Einige Spieler sollten selbst etwas für die Fitness machen oder überhaupt mal zum Training erscheinen. Die spielerische Überlegenheit der Spitzenmannschaften kann man nur mit Kampf und Laufbereitschaft kompensieren.

Trotzdem muß man bemerken, mit Linienrichtern wäre die erste Halbzeit knapp ausgegangen und die Hektik wäre nicht aufgekommen.
Am Ende gewinnt Hansa verdient durch höhere Laufbereitschaft, sicheres Passspiel und mannschaftlicher Geschlossenheit. Der Schlüssel zum Erfolg waren aber die gewonnenen Zweikämpfe, denen die Bergener 60 Minuten lang aus dem Weg gingen.

Auf ein neues nächstes Wochenende!

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